Häufiges zu heißes Föhnen, chemische Behandlungen, ungeeignete Kämme und Bürsten sowie die Verwendung von einer nicht auf den Haartyp abgestimmten Haarpflege führen dauerhaft zu Spliss. Gegen Spliss hilft ein regelmäßiger Friseurbesuch. Alle acht bis zehn Wochen sollte dieser Splissschnitt vom Friseur gemacht werden lassen. Die Haare können so trotzdem an Länge gewinnen, sehen dann aber immer glänzend und auch in den Spitzen gesund aus.

Neben dem regelmäßigen Besuch gibt es auch Produkte, die helfen, Spliss zu vermeiden und die Haarspitzen zu schonen. Die Pflege und der Schutz der Haarspitzen beginnt schon mit der Haarwäsche. Mit einem Shampoo speziell für strapaziertes Haar wird nur der Ansatz eingeschäumt. Beim Ausspülen mit lauwarmem Wasser werden automatisch die Längen schonend gereinigt. Conditionier und Kuren werden nur in die Längen und Spitzen eingearbeitet. Ansonsten wird der Ansatz fettig und platt. Die Haare sollten so oft wie möglich lufttrocknen und nach der Haarwäsche nicht mit einem Handtuch gerubbelt werden, sondern unter einem Handtuchturban angetrocknet werden. Ins handtuchtrockene Haar wird dann ein Haarspitzenfluid in die Haarspitzen eingearbeitet. Das schützt die Spitzen vor Spliss. Zum Kämmen sollte man Kämme und Bürsten mit Naturborsten oder aus Echtholz verwenden.